Mac mini M4 Pro (48 GB)
Mac mini mit 14-Core M4 Pro und 48 GB Unified Memory – für lokale Inferenz größerer Sprachmodelle bis rund 70B Parameter.
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Überblick
Der Mac mini mit M4 Pro und 48 GB Unified Memory ist die größte Speicherausbaustufe dieser Baureihe. Apple koppelt diese Konfiguration an den größeren M4-Pro-Chip mit 14 CPU-Kernen und 20 GPU-Kernen; die Neural Engine bleibt bei 16 Kernen.
Der Speicher ist der eigentliche Grund für diese Variante: 48 GB Unified Memory stehen CPU, GPU und Neural Engine gemeinsam zur Verfügung. Damit lassen sich quantisierte Sprachmodelle im Bereich 30B bis 70B Parameter lokal betreiben – ein Bereich, der auf üblichen Consumer-Grafikkarten mit 24 GB VRAM nicht mehr in den Speicher passt.
Nutzen
- Deutlich größere Modelle lokal ausführbar als mit 24 GB – ohne Cloud, ohne Datenabfluss
- 20-Core-GPU liefert mehr Durchsatz bei Inferenz und Medienbearbeitung
- Rund 1,1 Liter Gehäusevolumen bei niedriger Leistungsaufnahme
- Leiser Betrieb, auch im Büro ohne separaten Technikraum einsetzbar
Funktionen
- Chip: Apple M4 Pro, 14-Core CPU (10 Performance-, 4 Effizienz-Kerne), 20-Core GPU, 16-Core Neural Engine
- Speicher: 48 GB Unified Memory, Bandbreite 273 GB/s
- SSD: ab 512 GB, konfigurierbar bis 8 TB
- Anschlüsse hinten: 3× Thunderbolt 5, HDMI, Gigabit Ethernet (optional 10 Gbit/s)
- Anschlüsse vorn: 2× USB-C, 3,5-mm-Klinke
- Netzwerk: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3
- Displays: bis zu drei externe Monitore mit 6K bei 60 Hz
- Betriebssystem: macOS
Für wen geeignet
- Lokale Inferenz größerer Sprachmodelle (30B–70B, quantisiert) auf dem Arbeitsplatz
- Entwicklungsteams mit MLX-, Ollama- oder llama.cpp-Workflows
- Arbeitsplätze, an denen mehrere Modelle gleichzeitig geladen bleiben sollen
- Videoschnitt und Bildbearbeitung mit großen Projektdateien
Gut zu wissen
Der Speicher ist verlötet und nicht nachrüstbar. Die 48-GB-Option setzt den 14-Core-CPU-/20-Core-GPU-Chip voraus und ist nicht mit der kleineren M4-Pro-Variante kombinierbar.
Auch mit 48 GB bleibt die Plattform auf Inferenz und Entwicklung ausgelegt, nicht auf Training. CUDA-Software läuft nicht; unter macOS stehen Metal und MLX zur Verfügung. Wer mit einem gemeinsamen Speicherpool jenseits von 100 GB arbeiten muss, sollte Systeme mit M4 Max oder eine dedizierte GPU-Workstation prüfen.
Hinweis: Für den Betrieb als Modell-Server im Netzwerk empfiehlt sich die 10-Gbit-Ethernet-Option. Sie lässt sich nur beim Kauf konfigurieren.
Details
- Chip
- Apple M4 Pro
- CPU-Kerne
- 14 (10 Performance + 4 Effizienz)
- GPU-Kerne
- 20
- Neural Engine
- 16 Kerne
- RAM (GB)
- 48 (Unified Memory)
- Speicherbandbreite
- 273 GB/s
- SSD
- 512 GB – 8 TB (konfigurierbar)
- Thunderbolt
- 3× Thunderbolt 5
- USB
- 2× USB-C (Front)
- Videoausgang
- HDMI, DisplayPort über Thunderbolt
- Displays
- bis zu 3 (6K bei 60 Hz)
- Netzwerk
- Gigabit Ethernet (10 GbE optional)
- WLAN
- Wi-Fi 6E
- Bluetooth
- 5.3
- Betriebssystem
- macOS
- Abmessungen (B×T×H)
- 127 × 127 × 50 mm

